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Dresden ehrt den Chef des
Dixieland Festivals
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Der Dresdner Stadtrat beschloss kürzlich, dem Mit-
begründer des Jazzfestes Joachim Schlese die Ehren-
medaille der Lan- deshauptstadt zu verleihen.
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In der Begründung hieß
es, Joachim Schlese habe mit Visionen und unermüdlichem Engagement
das Internationale Dixieland Festival organisiert, das seit 1971
jährlich stattfindet. Das 40. Jubiläum ist ein guter Anlass,
den Dresdner mit der Ehrenmedaille zu würdigen.
Die Verleihung findet voraussichtlich am 24. April 2010 statt.
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Jubiläums-Jubilare
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Rekordverdächtig für das Guinness-Buch
ist, dass die Festivalgründer "ihrem Kind" 40 Jahre treu blieben.
Es sind Joachim Schlese (Leiter des Festivals) und Karlheinz Drechsel
(Chefmoderator). Ohne Unterbrechung - und das auch schon seit 40
Jahren - berichtet vom Dresdner Dixieland Festival der Dresdner
Journalist Klaus Wilk. Während der Festivaltage werden folgende
Band-Jubiläen gefeiert: 55 Jahre Elb Meadow Ramblers, Dresden 35
Jahre Blue Wonder Jazzband, Dresden 30 Jahre "Mit Triangel und Klapperholz".
Die Tower Jazzband Berlin ist die einzige Band des 1. Internationalen
Dixieland Festivals 1971, die auch Gast zum "40." ist.
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Exotik zum Dixieland-Jubiläum
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Herbstlicher Frühling oder doch
mal richtig weißer Winter zum diesjährigen Jahresbeginn?
Egal! Hauptsache, ein jubiläumswürdiges Wetter zum 40.
Internationalen Dixieland Festival vom 9. bis 16. Mai 2010 - obwohl
vor allem die internationalen Teilnehmer heißblütig für
Sonne in den Herzen der Zuschauer sorgen werden. Allen voran der
Exot unter den bisherigen mehr als 6.500 Jazzern aus 32 Ländern
von vier Kontinenten, die sich in 39 Jahren in der "Hauptstadt
des Dixieland" ein Stelldichein gaben: Errol Dixon aus Jamaika.
Er ist unter den Musikern "der Sonnenschein" und seit
den 60er Jahren als "Mister Boogie Woogie" ein Markenzeichen.
Errol Dixon wird musikalisch dazu beitragen, dass ein Jubiläum
zum großen Ereignis wird, der ersten "Himmelfahrt im
Dixieland" am 13. Mai im und um den Alten Schlachthof an der
Leipziger Straße.
Einen neuen jazzmusikalischen Farbspritzer werden die Festivalgäste
mit Latino-Jazz kennenlernen. Mit den Mariachi dos Mundos konnten
die Macher erstmals Musiker aus Mexiko gewinnen. Sie werden mit
ihrem mitreißenden Stil voller Energie und Lebensfreude das
Publikum erfreuen.
Nach fünf Jahren kann die Banjo-Queen Cynthia Sayer aus New
York mit einer neuen Band wieder in Dresden bejubelt werden. Ein
Wiedersehen und -hören mit lieben alten Bekannten gibt es mit
Blue Note Six aus Österreich und der Leningrad Dixieland Jazz
Band, die 1978 bzw. 1979 Festivalteilnehmer waren, sowie der auch
optisch herausragenden Firehouse Revival Swiss Dixieland Band aus
der Schweiz.
Wer bei diesen nur wenigen Hinweisen auf das 40. Internationale
Dixieland Festival 2010 an einen Kartenkauf denkt, sollte sich beeilen,
denn der Vorverkauf in der Ticketzentrale des Kulturpalastes und
in den Treffpunkten der Sächsischen Zeitung hat ja schon im
Oktober begonnen und ist sehr gut angelaufen.
Übrigens ist das Dixieland Festival dem gewohnten Wonnemonat
Mai nur zweimal untreu gewesen: 1972 fand das 2. Festival vom 4.
bis 7. Juli bei einer "Affenhitze" und das 3. Festival
1973 vom 26. bis 28. April bei Kälte und Schneetreiben statt.
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DIXIE JUKEBOX
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Die DixieJukebox enthält einige Titel der DixieMix-CD von 2008.
[starten]
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Mexiko ist das 44. Land beim
Dixieland Festival
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Tex-Mex ist nicht nur eine mexikanische
Speise, Tex-Mex heißt auch der musikalische Stilmix aus texanischem
Blues und mexikanischer Folklore. Und der ist zum ersten Mal in
Dresden während des 40. Internationalen Dixieland Festivals
vom 9. bis 16. Mai 2010 zu hören, dargeboten von der Band "Mariachi
dos Mundos" aus Mexiko. Die achtköpfige Gruppe hat
sich 1996 aus Musikern aus Mexiko und Deutschland zusammengefunden
und bietet während der Dixieland-Festivaltage in Dresden in
dieser Form noch nicht erlebte mitreißende heißblütige
Rhythmen. Durch "Mariachi dos Mundos" kommt neben den
schon länger beim Internationalen Dixieland Festival vertretenen
Stilrichtungen wie Blues, Boogie und Swing eine weitere zum traditionellen
Oldtime-Jazz gehörende hinzu.
Mit den Vertretern aus Mexiko wächst die Länderliste des
Internationalen Dixieland Festivals im Jubiläumsjahr auf 44
an. Ein Blick in die Statistik der bisherigen 39 Festivals beweist
die Anziehungskraft Dresdens. Nach dem Auftakt 1971 mit Musikern
aus den sozialistischen Ländern CSSR, DDR, Polen und Ungarn
waren im Jahr darauf schon Gruppen aus dem "kapitalistischen
Ausland" aus Dänemark und den Niederlanden dabei. Die
erste englische Band spielte 1974 in Dresden, die erste westdeutsche
aus Hamburg 1975 und aus Westberlin 1979. Zum ersten Jubiläum,
dem 10. Festival, waren erstmals mit der "Harlem Blues and
Jazz Band" auch Musiker aus den USA vertreten. Musikalische
Vertreter von Ländern außerhalb Europas waren aus Argentinien
1990, aus Australien 1994, aus Südafrika 1995, aus Indonesien
und Neuseeland 1997 und aus Jamaica 2004 zu Gast. Einmalige Gastspiele
gab es von Gruppen aus Schottland (1985), Griechenland (1991), Irland
(2001) und Portugal (2009).
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